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OrsaJurka
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OrsaJurka » blog » Picea

Picea

     
31.05.2007 22:14

Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit kleinem Anstoß sollte man sie wegschieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur scheinbar. (kafka)
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24.05.2007 22:17

update 30.07.07

  

  

In Erwartung

schneewanderer


Den Brunnen

bitten müssen
 
Im Namen
von
Eberesche
und
Holunder
 
Endlos fast
die Reihe
der Bittsteller
 
Als hätte sich
die vorhergehende Hitze
in ihre Wurzeln gebrannt
 
Man sieht mich
auf Knien
an diesem
Sonntagmorgen
 
Bevor der Tag
dann wieder
zum Brandstifter
wird

(danke reiner für das gedicht)



Der römische Brunnen

Conrad Ferdinand Meyer

 

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.


Emmmchen danke für den tipp





 




brunnen

 

 

brunnen spenden lebensnotwendiges wasser

gedanklich sind sie eingänge zu einer anderen welt

 

 

frau holle

(brüder grimm)

 

 

 

der froschkönig

(brüder grimm)

 

Am Brunnen vor dem Tore

Wilhelm Müller, 1822

melodie: Franz Schubert, 1827; Bearbeitung Friedrich Silcher 

Am Brunnen vor dem Tore,
Da steht ein Lindenbaum,
Ich träumt' in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort,
Es zog in Freud' und Leide
|: Zu ihm mich immer fort :|

Ich mußt' auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab' ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle
|: Hier find'st du deine Ruh'! :|

Die kalten Winde bliesen
Mir grad' ins Angesicht,
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort,
Und immer hör' ich's rauschen:
|: Du fändest Ruhe dort! :|

 

 

Mister Aufziehvogel

ein roman von MurakamiHaruki

in diesem werk spielt das brunnenmotiv eine wichtige rolle. der hauptheld ist in einer lebenskrise. er steigt von zeit zu zeit in den ausgetrockneten brunnen auf einem unbebauten nachbargrundstück. dort 'schläft' er dann regelmäßig ein und träumt durch die brunnenwand an andere orte in seiner stadt zu gelangen. diese orte ähneln den bekannten, sind aber um ein weniges verändert. er erlebt auf diesen reisen teilweise gefährliche abenteuer. mit der zeit stellt er fest, dass seine traumerlebnisse spuren in der wirklichen welt hinterlassen. im laufe des romans wird der brunnen zugeschüttet und wieder geöffnet.

im gleichen roman kommt noch ein anderer brunnen vor. ein weltkriegsveteran, den der hauptheld kennenlernt, war während des krieges in china mehrere tage in einem tiefen trockenen brunnen gefangen. er sieht von der welt nur eine kleine runde scheibe. für ganz wenige minuten am tag, wenn die sonne senkrecht über dem brunnen steht, wird er vom licht geblendet.

ein faszinierendes buch, nicht nur wegen der brunnen.

Naokos Lächeln

ein roman von MurakamiHaruki

 

auch in diesem buch gibt es einen brunnen. die legende vom feldbrunnen. der feldbrunnen ist ebenerdig ohne geländer gebaut. wer ihn nicht kennt bzw. wer keine kenntnis der gegend hat, kann abstürzen.

 

 

 

 

die josephsgeschichte aus der bibel - auch ein brunnen

Und Israel hatte Joseph lieber als alle seine Söhne, weil er der Sohn seines Alters war; und er machte ihm einen langen Leibrock.

4

Und als seine Brüder sahen, daß ihr Vater ihn lieber hatte als alle seine Brüder, da haßten sie ihn und vermochten nicht, ihn zu grüßen.


 

5

Und Joseph hatte einen Traum und teilte ihn seinen Brüdern mit; und sie haßten ihn noch mehr.

6

Und er sprach zu ihnen: Höret doch diesen Traum, den ich gehabt habe:

7

Siehe, wir banden Garben auf dem Felde, und siehe, meine Garbe richtete sich auf und blieb auch aufrecht stehen; und siehe, eure Garben kamen ringsum und verneigten sich vor meiner Garbe.

8

Da sprachen seine Brüder zu ihm: Solltest du gar König über uns sein, solltest du gar über uns herrschen? Und sie haßten ihn noch mehr um seiner Träume und um seiner Worte willen.

9

Und er hatte noch einen anderen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern und sprach: Siehe, noch einen Traum habe ich gehabt, und siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne beugten sich vor mir nieder.

10

Und er erzählte es seinem Vater und seinen Brüdern. Da schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm: Was ist das für ein Traum, den du gehabt hast? Sollen wir gar kommen, ich und deine Mutter und deine Brüder, um uns vor dir zur Erde niederzubeugen?

11

Und seine Brüder waren eifersüchtig auf ihn; aber sein Vater bewahrte das Wort.


 


...



15

Und ein Mann fand ihn, und siehe, er irrte auf dem Felde umher; und der Mann fragte ihn und sprach: Was suchst du?

16

Und er sprach: Ich suche meine Brüder; tue mir doch kund, wo sie weiden.

17

Und der Mann sprach: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich hörte sie sagen: Laßt uns nach Dothan ziehen! Da ging Joseph seinen Brüdern nach und fand sie zu Dothan.

18

Und sie sahen ihn von ferne; und ehe er ihnen nahte, da ersannen sie gegen ihn den Anschlag, ihn zu töten.

19

Und sie sprachen einer zum anderen: Siehe, da kommt jener Träumer!

20

So kommt nun und laßt uns ihn erschlagen und ihn in eine der Gruben werfen, und wir wollen sagen: Ein böses Tier hat ihn gefressen; und wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.

21

Und Ruben hörte es und errettete ihn aus ihrer Hand und sprach: Laßt uns ihn nicht totschlagen!

22

Und Ruben sprach zu ihnen: Vergießet nicht Blut; werfet ihn in diese Grube, die in der Wüste ist, und leget nicht Hand an ihn auf daß er ihn aus ihrer Hand errettete, um ihn wieder zu seinem Vater zu bringen.

23

Und es geschah, als Joseph zu seinen Brüdern kam, da zogen sie Joseph seinen Leibrock aus, den langen Leibrock, den er anhatte;

24

und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Grube; die Grube aber war leer, es war kein Wasser darin.


 

25

Und sie setzten sich, um zu essen. Und sie hoben ihre Augen auf und sahen: und siehe, ein Zug Ismaeliter kam von Gilead her; und ihre Kamele trugen Tragant und Balsamharz und Ladanum; sie zogen hin, um es nach Ägypten hinabzubringen.

26

Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was für ein Gewinn ist es, daß wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut verhehlen?

27

Kommt, laßt uns ihn an die Ismaeliter verkaufen; aber unsere Hand sei nicht an ihm, denn unser Bruder, unser Fleisch ist er! Und seine Brüder hörten darauf.

28

Als nun die midianitischen Männer, die Kaufleute, vorüberkamen, da zogen und holten sie Joseph aus der Grube herauf und verkauften Joseph an die Ismaeliter um zwanzig Silbersekel; und sie brachten Joseph nach Ägypten.

29

Und als Ruben zur Grube zurückkam, und siehe, Joseph war nicht in der Grube, da zerriß er seine Kleider.

30

Und er kehrte zu seinen Brüdern zurück und sprach: Der Knabe ist nicht da, und ich, wohin soll ich gehen?

 

 

 Die Gottheit ist ein Brunnen, aus ihr kommt alles her
und läuft auch wieder hin. Drum ist sie auch das Meer.

(Angelus Silesius)

 

Die Götter haben die Brunnen des Lebens
vor den Menschen geheim gehalten.

(Hesiod von Böotien)

 

Wer dem Bächlein nachgeht, der kommt zum Brunnen.

(Deutsches Sprichwort)

  

Grabe den Brunnen, ehe du durstig bist.

(Aus China)

 

Der Brunnen genügsamer Zufriedenheit

muß in der Seele entspringen.

(Samuel Johnson)

 

 

Aus kleinen Brunnen

trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.

(Deutsches Sprichwort)

 

Wenn der Wandersmann getrunken,

so wendet er den Rücken gegen den Brunnen.

(Aus Schlesien)

 

In den Brunnen, aus dem man getrunken hat,

soll man keinen Stein werfen.

(Talmud)

 

 

Ein böses Wort ist wie ein Stein,

der in einen tiefen Brunnen geworfen wird:

Die Wogen mögen sich glätten,

der Stein aber wird auf dem Grund bleiben.

(Konfuzius)

 

 

 

 

Wenn du dich mit dem Brunnen streitest,
wirst du am Ende verdursten.

(Von den Malaien)

 

 

 

Je mehr der Brunnen gebraucht wird,

je mehr gibt er Wasser.

(Deutsches Sprichwort)

 

 

Auch Quellen und Brunnen versiegen,

wenn man oft und viel aus ihnen schöpft.

(Demosthenes)

 

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

(Deutsches Sprichwort)

 

Ist das Kind ertrunken,

ist es zu spät den Brunnen abzudecken.

(Aus Dänemark)

 

 

Wenn jemand in den Brunnen gefallen ist,

wirf ihm dann nicht noch Steine hinterher.

 

 

  

Ein andres ist es, in den Brunnen fallen,
ein andres, hineinzusteigen.

(Deutsches Sprichwort)

 

Der Frosch im Brunnen

ahnt nichts von der Weite des Meeres.

(Aus China)

 

Wenn du in einem Brunnen sitzt,

erscheint dir der Himmel wie eine kleine runde Scheibe.

(Laotse)

 

Es ist ein Brunnen, der heißt Leid.

(Richard Dehmel)

 

Liebe ist ein Brunnen aus Sorge und Angst.

(Ovid)

 

 

Bei einem Brunnen leidest du nie Durst,
bei einer Schwester verlierst du nie den Mut.

(Aus China)

 

 

 Schwester Braut, verschlossener Garten,

versiegelter Brunnen, verriegelter Quell

(Hohelied 4:12)

 

Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen.
Und auch meine Seele ist ein sprechender Brunnen.
Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden.
Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden.

 (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

 

 

 

 

Wenn alle Brünnlein fließen

Aus Schwaben (bei Friedrich Silcher op.65 Nr. 1 1855)

 

1. Wenn alle Brünnlein fließen,
So muß man trinken
Wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf,
Tu ich ihm winken,
Wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf,
Ju, ja, rufen darf,
Tu ich ihm winken.

 

2. Ja, winken mit den Äugelein,
Und treten auf den Fuß;
's ist eine in der Stube drin,
Die meine werden muß,
's ist eine in der Stube drin,
Ju, ja, Stube drin,
Die meine werden muß,

 

3. Warum sollt sie's nicht werden,
Ich hab' sie ja so gern;
Sie hat zwei blaue Äugelein,
Die leuchten wie zwei Stern,
Sie hat zwei blaue Äugelein,
Ju, ja, Äugelein,
Die leuchten wie zwei Stern.

 

4. Sie hat zwei rote Wängelein,
Sind röter als der Wein;
Ein solches Mädel findst du nicht
Wohl unterm Sonnenschein;
Ein solches Mädel findst du nicht,
Ju, ja, findst du nicht,
Wohl unterm Sonnenschein.

 

5. So herzig wie mein Liesele
Ist keine auf der Welt,
Vom Kopf bis zu den Füßele
Ist alles wohl bestellt;
Vom Kopf bis zu den Füßele,
Ju, ja, Füßele,
Ist alles wohl bestellt.

 

6. Ach herz'ger Schatz ich bitte dich,
Ach, laß mich gehn!
Denn deine Leut die schmähen mich,
Ich muß mich schämen.
Denn deine Leut die schmähen mich,
Ju ja, schmähen mich,
Ich muß mich schämen.

 

7. Was frag ich nach den Leuten,
Die mich tun schmähen?
Ei so lieb ich nocheinmal,
Dies schöne Mädchen.
Ei so lieb ich nocheinmal,
Ju ja, nocheinmal,
Dies schöne Mädchen.

 

 

... und du, wirfst du eine münze in den brunnen,

um an einen ort zurückzukehren?

 

 

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19.05.2007 13:14

update 26.05.07

 

Maske

Die Stadt ist voller Freude,
Karneval ist heute.
Schnell die Maske vors Gesicht,
Sieht man meine Trauer nicht!
Nasse Augen sind versteckt
Falls ein lust`ger Narr mich neckt,
Die Maske lacht noch immer.-
Durch tränenfeuchten Schimmer
Steht Dein Bild vor meinem Blick,
Der Du nimmer kehrst zurück

danke  für das gedicht    Greenpower2


 

dieser blogg-beitrag ist der besatzung des narrenschiffes gewidmet

narrenvolk

 

 

 

O wär ich doch ein Narr!

Mein Ehrgeiz geht auf eine bunte Jacke.

(William Shakespeare)

Wer nicht den Mut hat,

auf seine eigne Art närrisch zu sein,

hat ihn schwerlich, auf seine eigne klug zu sein.

(Jean Paul)

das narrenschiff

 

 

Einen Narren schickt man voraus.

(Jüdisches Sprichwort)

Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich.

Nur die Halbnarren und die Halbwaisen,

das sind die Gefährlichsten.

(Johann Wolfgang von Goethe) 

 

 

Gemeine Narren zahlen mit dem, was sie tun,
edle mit dem, was sie sind.

(Friedrich von Schiller)

fasching/fastnacht/karneval

 

 

 
Glaubt's nur, ihr gravitätischen Herrn
Gescheite Leute narrieren gern.

(Gottfried August Bürger)

Es gibt so viele Narren, die gescheit sein wollen,

warum sollte dann ein Gescheiter nicht auch Narr sein!?

(salvatore dali)

 

  

schelm/schalk
 

   

Das ist ein gefährlicher Narr,

der einen Schlafenden

mit einem Dolch in der Herzgegend kitzelt,

um ihn aufzuwecken.

(Arthur Schnitzler)

der abenteuerliche simplicissimus

 

 

 

Wir sind alle Narren; aber keiner hat das Recht,

einem anderen seine eigentümliche Narrheit aufzudrängen.

(Georg Büchner)

till eulenspiegel

 

 

 

 

 

Höchste Narrheit ist aus der höchsten Weisheit gewebt.

(François VI. Duc de La Rochefoucauld)

 

Es muß auf Erden jeder Mensch

sein Pärchen Narrenschuh’ vertragen,
doch mancher läßt die Sohlen sich

mit Eisen um und um beschlagen. 

(Wilhelm Müller) 

 

Ein Narr ist mit solchen Gaben ausgestattet,

dass sie hundert Gelehrte verblüffen würden. 

(Saadî)

don quijote

 

 

die schildbürger

die sieben schwaben

kasperle

  

 

 

Es gibt zwei Arten von Narren.

Die einen sagen:

"Das was schon immer so war, ist gut!"
Und die anderen sagen:

"Das ist neu, und deshalb, ist es besser!"

(Unbekannt)

Es ist besser die Leute vermuten nur,

daß man ein Narr ist,

als wenn man den Mund aufmacht

und alle Zweifel zerstört. 

(Mark Twain) 

 

 

Die Konstrukteure narrensicherer Geräte

unterschätzen meist den

Einfallsreichtum der Narren. 

(Unbekannt)

pierrot

 

 

 

Jeder möchte sich einen Narren halten,

aber keiner will ihn füttern.

(Aus Schweden) 

 

Es gibt allemal einen Narren mehr,

als jeder glaubt.

(Georg Christoph Lichtenberg)

hofnarren und narrenfreiheit

 

Wenn der Kaiser in den Krieg zieht,

muß der Narr daheim bleiben.

(Deutsches Sprichwort)

 

 hüpf-frosch (poe)

  

 

harlekin

Tarrot  

 

0 / XXII Der Narr

Darstellung
Die Karte zeigt meist einen Jüngling, doch gehen die Darstellungen oft weit auseinander.
Beim Visconti-Sforza-Spiel zeigt die Karte einen jungen, bärtigen Mann mit Doppelkinn und Federn im Haar, er trägt nur Lumpen, und die Hosen (oder Unterhosen?) hängen an seinen Beinen.
Bei Arthur Edward Waite sieht man einen reich gekleideten Jüngling, der unbeschwert und in den Himmel schauend auf einen Abgrund hin läuft. In der einen Hand trägt er eine kleine weiße Blume, in der anderen einen Stock, an dem ein Bündel hängt.
Bei Crowley sieht man einen vor Kraft und Geilheit strotzenden Dionysos, der in der Luft hängt. Er befindet sich in einem angedeuteten Ei. Symbole, die auf der Karte zu finden sind: Stab des Hermes, Ei, Wein, Krokodil, zwei kleine Kinder, eine dreifaltige Blume, die Sonne als Phallus, einen Kelch, Weintrauben, Geldstücke sowie eine Luzifuge.
Bei Hermann Haindl sieht man einen Hofnarr mit stark androgyner Ausstrahlung und hat in der Darstellung des Gesichts eine ähnliche Unergründlichkeit wie die Mona Lisa. Ein Finger des Narres zeigt auf die Wunde in der Brust eines Schwanes, dessen Hals enorme Überlänge hat und nach oben hin mäandert.

Deutung
Als 0 symbolisiert der Narr die jungendliche Unwissenheit und Unbekümmertheit, das Sorglose ins Leben hineintreten. Als XXII symbolisiert er das Aufgehen des ?Helden? ins Nichts. Eliphas Levi, einer der Begründer des modernen Okkultismus, ordnet den Narren als 0 zwischen den Karten Gericht (XX) und Die Welt (XXI) ein und deutet sie als Versagen auf der ganzen Linie, als Scheitern auf der Zielgerade.

(quelle:wikipedia)

 

Der größte Narr ist der, der in seinem Leben
noch nie ein Torheit begangen hat.

(Miguel de Unamuno y Yugo)

Zuweilen ein Narr sein, ist auch eine Kunst.  

(Deutsches Sprichwort) 

 


 

 

 

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04.05.2007 22:11

 

  Grândola vila morena

 

Originaltext:

Grândola vila morena,
Terra da fraternidade,
O povo é quem mais ordena,
Dentro de ti ó cidade.

Dentro de ti ó cidade,
O povo é quem mais ordena,
Terra da fraternidade,
Grândola vila morena.

Em cada esquina um amigo,
Em cada rosto igualdade,
Grândola vila morena,
Terra da fraternidade.

Terra da fraternidade,
Grândola vila morena,
Em cada rosto igualdade,
O povo é quem mais ordena.

À sombra de uma azinheira,
Que já não sabia a idade,
Jurei ter por companheira,
Grândola a tua vontade.

Grândola a tua vontade,
Jurei ter por companheira,
À sombra de uma azinheira,
Que já não sabia a idade.

Deutsche Übersetzung:

Grândola braune Stadt,
Land der Brüderlichkeit,
Das Volk regiert,
In Dir, oh Stadt.

In Dir, oh Stadt,
Regiert das Volk,
Land der Brüderlichkeit,
Grândola braune Stadt.

Hinter jeder Ecke ein Freund,
In jedem Gesicht Gleichheit,
Grandola braune Stadt,
Land der Brüderlichkeit.

Land der Brüderlichkeit,
Grandola braune Stadt,
In jedem Gesicht Gleichheit,
In Dir regiert das Volk.

Im Schatten einer Steineiche,
Die ihr Alter nicht mehr weiss,
Habe ich dir Treue geschworen,
Grândola, nach deinem Willen.

Grândola, nach deinem Willen,
Habe ich dir Treue geschworen,
Im Schatten einer Steineiche,
Die ihr Alter nicht mehr weiss.

quelle: www .wir-in-portugal.de/themen/nelkenrevolution.html

 

 

 
 
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02.05.2007 21:17

update 03.05.07

 

der Bogen

 

ein hobby von

hanniwalker

und

AncientGods

und

Goban 

 

 

shy, danke für den avatar

 


Ich bin ein Pfeil, so stolz flieg ich vom Bogen

und so demütig fall ich zu deinen Füßen nieder.
(Bettina von Arnim)

 

amor/eros


Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,
ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe.
 

(August Graf von Platen)

 

 


Amors Pfeil hat Widerspitzen, wen er traf,
der lass ihn sitzen und erduld' ein wenig Schmerz.

(Gottfried August Bürger)


 

geschichte

 
Worte und Frauenlippen sind wie Pfeil und Bogen.

(Aus Nigeria)

Ein unbedachtes Wort wirkt wie ein Pfeil im fremden Herzen.
(Aus Arabien)

 


Ein Wort ist wie ein Pfeil,

der, einmal von der Sehne geschnellt,

nicht zurückgehalten werden kann.

 

 


centaur  

 

Ein Bogen trifft nicht immer, wohin er zielt.
Non semper feriet quocunque minabitur arcus.
(Horaz)


Der Pfeil des Schimpfs kehrt auf den Mann zurück,
der zu verwunden glaubt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Das Widerstrebende fügt sich zusammen