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20.06.2007 22:26
indianerglaubeindianerglaube die indianer glauben, dass manitou jede seele nach der erschaffung noch einmal in der mitte teilt. diese seelen setzt er dann getrennt voneinander auf die erde. manchmal weiter auseinander, manchmal näher zusammen. und irgendwann, wenn wir glück haben, treffen wir irgendwo ganz unvermutet unser gegenstück.
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30.04.2007 17:48
büffeljagd
Als den Indianern das Pferd noch unbekannt war, jagten sie den Bison zu Fuß, indem sie sich mit Wolfspelzen getarnt an die Tiere heranschlichen, und sie plötzlich in Panik versetzten. Anschließend trieben sie die Herde vor sich her, um sie schließlich über den Rand einer Klippe zu hetzen. Am Fuße der Klippe wurden die Tiere dann bereits von weiteren Jägern erwartet, die ihnen schließlich mit einer Lanze den Todesstoß versetzten. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts änderte sich dank des Pferdes die Jagdmethode. Auf den für die Jagd besonders abgerichteten Pferden ritten zwei Reiterkolonnen auf die Herde zu und isolierten davon einen kleinen Teil. Dann näherten sich die Jäger im vollem Galopp einem einzelnen Bison und schossen ihm einen Pfeil ins Herz. Beide Jagdmethoden waren allerdings nicht ungefährlich. Bei einem Fehlschuss beispielsweise konnte ein angegriffener und manchmal auch verletzter Bison sehr gefährlich werden, so dass der Jäger zum Gejagten und manchmal auch zum Opfer wurde. Es gab eine Sommer- und eine Winterjagd. Während sich an der Sommerjagd der gesamte Stamm beteiligte, war die Winterjagd für einzelne kleine Gruppen freigegeben. In beiden Fällen gab es einen Jagdanführer, den sich alle unterordnen mussten, sogar die Häuptlinge. Nach der Jagd war die Arbeit der Frauen gefragt. Ihre Aufgabe lag darin, die Bisons zu enthäuten und zu zerlegen, was wegen der vielen Mücken und Fliegen keine leichte Aufgabe war. Der Jäger, der das Tier erlegt hatte, bekam das Fell und einige anderer kostbaren Teile. Der Rest wurde dann unter dem Stamm aufgeteilt. Anfangs töteten die Indianer nur soviel Tiere, wie sie brauchten. Als sie aber in den Besitz von Schusswaffen kamen, wurde auch ihre Jagdbeute von Jahr zu Jahr größer. Dennoch hielten sich die reichen Bestände in der Prärie, bis der weiße Mann Jagd auf die Tiere machte. Zwar nutzten die Weißen in den 20. Jahren des 19. Jahrhunderts noch das Fleisch und die Häute. Mit dem Rest wussten sie aber nichts anzufangen. Später wurde nur noch die schmackhafte Zunge verwertet, und als in den 60. Jahren der Büffelmord regelrecht organisiert wurde, um den Indianern die Lebensgrundlage zu nehmen, verrotteten Tausende Bisons nutzlos in der Prärie. Es gab sogar spezielle Büffelkanonen, um die Ausrottung zu intensivieren. Jäger wie Buffalo Bill, machten sich mit der Abschlachtung von Tausenden Bisons einen Namen. Zwischen 1868 und 1881 sollen ca. 30. Millionen Bisons erlegt worden sein ![]() (text von waldschrat dankend übernommen)
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20.04.2007 22:52
wunsch, indianer zu werden
wenn man doch ein indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden pferde, schief in der luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden boden, bis man die sporen ließ, denn es gab keine sporen, bis man die zügel wegwarf, denn es gab keine zügel, und kaum das land vor sich als glatt gemähte heide sah, schon ohne pferdehals und pferdekopf. (franz kafka) kommentar von: sandman4 am 18.03.2007 16:34 ??????????????????? kommentar von: OrsaJurka am 26.02.2007 22:31 weisst conny, ich bin auch kein pferdenarr ... mich erinnert es daran, dass es keine pferde in amerika gab, als die indianer noch unter sich waren ;)) kommentar von: TAUSENDund2naechte am 26.02.2007 21:06 tja am rücken des pferdes so manches kommt einem im sinn ..... könnt ich mir denken, ich habe respekt vor diesen tierchen, mich bringt da keiner rauf, lach......... aber ein fiktives pferdchen als hilfestellung und ein gedanke "was wäre wenn ich das bin" hilft oft weiter........glg conny
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19.04.2007 20:48
bild von marvel, wikipedia
Über die Erde (Martin Auer) aus einem schulheft
Die Erde liebt uns. (Blackfoot-Indianer)
Die Erde gehört nicht den Menschen, (Häutling Seattle der Suquamish- und Duwamish-Indianer)
Der weiße Mann, der vorübergehend im Besitz der Macht ist, glaubt, er sei schon Gott, dem die Erde gehört. Doch wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen? (Häutling Seattle der Suquamish- und Duwamish-Indianer)
Die Erde lacht über den, der einen Ort sein eigen nennt. (Hindu-Weisheit)
Mutter Erde! (Gebet aus der indianischen Pfeifenzeremonie) Du siehst die Welt und alles,
was auf ihr ist, durch die Augen deiner Mutter. Was du später von den Vätern
lernst, ist etwas anderes. Die Kette der Kultur ist die
Kette der Frauen, die die Vergangenheit mit der
Zukunft verbindet. (Shirley Hill
Witt von den Mohawk) um die Natur zu beherrschen oder
sie zu nutzen. (Vickie
Downey von den Tewa)
Wenn der Himmel weint, lebt die Erde auf. (aus Hawaii)
Erst wenn du an eine tiefe Schlucht herantrittst, erkennst du, wie dick die Erde ist. (aus China)
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt - sondern von unseren Kindern geliehen. Die Erde ist uns nur geliehen, aber von zurückgeben hat keiner was gesagt.
Raum für alle hat die Erde.
Gebet der Erde, was sie gegeben! Es blühet das Leben über dem Grab. (Clemens Brentano)
Blau ist die Erde in den Augen der Sterne, (© Ernst Ferstl)
Der liebe Gott wollte die Erde eigentlich gar nicht behalten, (© Siegfried Wache)
Seht, ich erschaffe einen neun Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken. (Bibel)
Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde. (Archimedes)
Und sie bewegt sich doch! (Galileo Galilei)
Man kann nichts machen, die Erde saust durch das All, (Enno Ahrens)
Die Erde hat uns wieder.
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17.04.2007 22:43
land der silbernen birke heimat des bibers wo der mächtige elch noch frei wandert
blauer see und felsige ufer ich werde wieder zurück kommen boom de boom boom
unten im wald tief im unterland ruft mein herz laut nach euch hügel des nordens
hoch auf den felsenklippen baue ich meinen wigwam nahe am wasser ruhig und still
(lied indianischen ursprungs aus ontario)
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17.04.2007 22:29
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