hosted by: www.uboot.com   www.uboot.com  
OrsaJurka
user status:  user status 
 
 offline  visits: 98.950  

OrsaJurka » blog » Sequoia

Sequoia

     
20.06.2007 22:26

indianerglaube



indianerglaube
 
 
die indianer glauben,
dass manitou jede seele
nach der erschaffung
noch einmal in der mitte teilt.


diese seelen setzt er dann
getrennt voneinander auf die erde.
manchmal weiter auseinander,
manchmal näher zusammen.


und irgendwann,
wenn wir glück haben,
treffen wir irgendwo
ganz unvermutet unser
gegenstück.

 

(text dankend übernommen von xGaensexBluemchenx )

0 kommentare   0 trackbacks

     
30.04.2007 17:48


büffeljagd
 
 



Die Bezeichnung Büffel ist im deutschen Sprachgebrauch am verbreitetsten. Tatsächlich ist sie aber falsch. Korrekt wird die Rindergattung als Bison bezeichnet. Der Plainsbison gehörte zu der Art, die am häufigsten in den Plains und den Prärien vorkam. Bevor der weiße Mann in das Land der Indianer eindrang, gab es ca. Sechzigmillionen Tiere, die sich vorwiegend von Gras ernährten. Neben Bären, Hirschen, Antilopen und verschiedenen kleineren Tieren gehörte der Bison zum bevorzugten Jagdziel der Indianer. Er lieferte mit seinem Fleisch nicht nur die Hauptnahrung, er versorgte sie auch mit allen lebensnotwendigen Artikeln. So wurden aus seinem Fell Kleider, Zeltdecken und Kanus hergestellt, aus den Knochen Pfeilspitzen und Nähnadeln, aus seinem Schädel Teller und Näpfe, aus den Därmen Bogensehnen und Schnüre, aus seinen Zähnen Schneidwerkzeuge, aus seinen Schulterblättern Schaufeln, Hacken und Schaber, aus seinem Gehirn wurde Gerbmittel für die Lederherstellung produziert, außerdem Verpackungsmaterial und Tabaksbeutel aus seiner Blase, und noch vieles mehr. Der Bison war für die Indianer überlebenswichtig, daher stand er im Mittelpunkt ihrer Religion. Alle Stämme hielten vor jeder Jagd eine besonderer Zeremonie ab. Mit Büffeltänzen, die oftmals mehrere Tage und Nächte dauerten, sollten die Bisons herbeigelockt werden. Es gab auch Stämme, die mit einem besonderen Stein, dem Insikim, die Herde anlocken wollten. Auch Gesänge und rituelle Handlungen, deren Bedeutung meistens nur die Medizinmänner kannten, sollten das Jagdglück vergrößern.

Als den Indianern das Pferd noch unbekannt war, jagten sie den Bison zu Fuß, indem sie sich mit Wolfspelzen getarnt an die Tiere heranschlichen, und sie plötzlich in Panik versetzten. Anschließend trieben sie die Herde vor sich her, um sie schließlich über den Rand einer Klippe zu hetzen. Am Fuße der Klippe wurden die Tiere dann bereits von weiteren Jägern erwartet, die ihnen schließlich mit einer Lanze den Todesstoß versetzten. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts änderte sich dank des Pferdes die Jagdmethode. Auf den für die Jagd besonders abgerichteten Pferden ritten zwei Reiterkolonnen auf die Herde zu und isolierten davon einen kleinen Teil. Dann näherten sich die Jäger im vollem Galopp einem einzelnen Bison und schossen ihm einen Pfeil ins Herz. Beide Jagdmethoden waren allerdings nicht ungefährlich. Bei einem Fehlschuss beispielsweise konnte ein angegriffener und manchmal auch verletzter Bison sehr gefährlich werden, so dass der Jäger zum Gejagten und manchmal auch zum Opfer wurde. Es gab eine Sommer- und eine Winterjagd. Während sich an der Sommerjagd der gesamte Stamm beteiligte, war die Winterjagd für einzelne kleine Gruppen freigegeben. In beiden Fällen gab es einen Jagdanführer, den sich alle unterordnen mussten, sogar die Häuptlinge.

Nach der Jagd war die Arbeit der Frauen gefragt. Ihre Aufgabe lag darin, die Bisons zu enthäuten und zu zerlegen, was wegen der vielen Mücken und Fliegen keine leichte Aufgabe war. Der Jäger, der das Tier erlegt hatte, bekam das Fell und einige anderer kostbaren Teile. Der Rest wurde dann unter dem Stamm aufgeteilt.

Anfangs töteten die Indianer nur soviel Tiere, wie sie brauchten. Als sie aber in den Besitz von Schusswaffen kamen, wurde auch ihre Jagdbeute von Jahr zu Jahr größer. Dennoch hielten sich die reichen Bestände in der Prärie, bis der weiße Mann Jagd auf die Tiere machte. Zwar nutzten die Weißen in den 20. Jahren des 19. Jahrhunderts noch das Fleisch und die Häute. Mit dem Rest wussten sie aber nichts anzufangen.

Später wurde nur noch die schmackhafte Zunge verwertet, und als in den 60. Jahren der Büffelmord regelrecht organisiert wurde, um den Indianern die Lebensgrundlage zu nehmen, verrotteten Tausende Bisons nutzlos in der Prärie. Es gab sogar spezielle Büffelkanonen, um die Ausrottung zu intensivieren. Jäger wie Buffalo Bill, machten sich mit der Abschlachtung von Tausenden Bisons einen Namen. Zwischen 1868 und 1881 sollen ca. 30. Millionen Bisons erlegt worden sein




(text von waldschrat dankend übernommen)



0 kommentare   0 trackbacks

     
20.04.2007 22:52

 

wunsch, indianer zu werden

 

wenn man doch ein indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden pferde, schief in der luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden boden, bis man die sporen ließ, denn es gab keine sporen, bis man die zügel wegwarf, denn es gab keine zügel, und kaum das land vor sich als glatt gemähte heide sah, schon ohne pferdehals und pferdekopf.

(franz kafka)
 
  
   


kommentar von: sandman4 am 18.03.2007 16:34
???????????????????

kommentar von: OrsaJurka am 26.02.2007 22:31
weisst conny, ich bin auch kein pferdenarr ... mich erinnert es daran, dass es keine pferde in amerika gab, als die indianer noch unter sich waren ;))

kommentar von: TAUSENDund2naechte am 26.02.2007 21:06
tja am rücken des pferdes so manches kommt einem im sinn ..... könnt ich mir denken, ich habe respekt vor diesen tierchen, mich bringt da keiner rauf, lach......... aber ein fiktives pferdchen als hilfestellung und ein gedanke "was wäre wenn ich das bin" hilft oft weiter........glg conny
 

1 kommentare   0 trackbacks

     
19.04.2007 20:48

die Erde

 

bild von marvel, wikipedia

 

 

Über die Erde
sollst du barfuss gehen.
Zieh die Schuhe aus,
Schuhe machen dich blind.
Du kannst doch den Weg
mit deinen Zehen sehen.
Auch das Wasser
und den Wind.

Sollst mit deinen Sohlen
die Steine berühren,
mit ganz nackter Haut.
Dann wirst du bald spüren,
dass dir die Erde vertraut.

Spür das nasse Gras
unter deinen Füssen
und den trockenen Staub.
Lass dir vom Moos
die Sohlen streicheln und küssen
und fühl das Knistern im Laub.

Steig hinein,
steig hinein in den Bach
und lauf aufwärts
dem Wasser entgegen.
Halt dein Gesicht
unter den Wasserfall.
Und dann sollst du dich
in die Sonne legen.

Leg deine Wange an die Erde,
riech ihren Duft und spür,
wie aufsteigt aus ihr
eine ganz große Ruh'.
Und dann ist die Erde
ganz nah bei dir,
und du weißt:
Du bist ein Teil von allem
und gehörst dazu.

(Martin Auer) aus einem schulheft

 

 

 

 

 

 

Die Erde liebt uns.
Sie freut sich,
wenn sie uns singen hört.

(Blackfoot-Indianer)

 

 

Die Erde gehört nicht den Menschen,
der Mensch gehört der Erde.

(Häutling Seattle der Suquamish- und Duwamish-Indianer)

 

 

Der weiße Mann,

der vorübergehend im Besitz der Macht ist, glaubt,

er sei schon Gott, dem die Erde gehört.

Doch wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?

(Häutling Seattle der Suquamish- und Duwamish-Indianer)

 

Die Erde lacht über den,

der einen Ort sein eigen nennt.

(Hindu-Weisheit)

 

 

Mutter Erde!
Wir ehren Dich wie unsere Mutter.
Wir danken dir für alles Gute, das du uns gewährt hast.
Du bist die Mutter.
Du bist die Mutter der Menschheit.

(Gebet aus der indianischen Pfeifenzeremonie)


Du bist, was deine Mutter ist.

Du siehst die Welt und alles, was auf ihr ist,

durch die Augen deiner Mutter.

Was du später von den Vätern lernst, ist etwas anderes.

Die Kette der Kultur ist die Kette der Frauen,

die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet.

(Shirley Hill Witt von den Mohawk)


Ich bin das Land.

Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier,

um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur.

(Vickie Downey von den Tewa)

 

 

 

Wenn der Himmel weint, lebt die Erde auf.

(aus Hawaii)

 

Erst wenn du an eine tiefe Schlucht herantrittst,

erkennst du,

wie dick die Erde ist.

(aus China)

 

Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt -

sondern von unseren Kindern geliehen.

Die Erde ist uns nur geliehen,

aber von zurückgeben hat keiner was gesagt.

 

 

Raum für alle hat die Erde.
(Friedrich von Schiller)

 

Gebet der Erde, was sie gegeben!

Es blühet das Leben über dem Grab.

(Clemens Brentano)

 

Blau ist die Erde in den Augen der Sterne,
zerbrechlich und klein.

(© Ernst Ferstl)

 

 

Der liebe Gott wollte die Erde eigentlich gar nicht behalten,
aber da hatte er den Himmel schon aufgerissen
.

(© Siegfried Wache)

 

Seht, ich erschaffe einen neun Himmel und eine neue Erde.

Man wird nicht mehr an das Frühere denken.

(Bibel)

 

 

Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann,

und ich bewege die Erde.

(Archimedes) 

 

Und sie bewegt sich doch!

(Galileo Galilei)

 

Man kann nichts machen,

die Erde saust durch das All,
ich habe Flugangst.

(Enno Ahrens)



Die Erde hat uns wieder.
(Goethe, aus dem Faust)


 

1 kommentare   0 trackbacks

     
17.04.2007 22:43

 

land der silbernen birke

heimat des bibers

wo der mächtige elch noch frei wandert

 

blauer see und felsige ufer

ich werde wieder zurück kommen

boom de boom boom

 

unten im wald tief im unterland

ruft mein herz laut nach euch

hügel des nordens

 

hoch auf den felsenklippen

baue ich meinen wigwam

nahe am wasser ruhig und still

 

(lied indianischen ursprungs aus ontario)

 

4 kommentare   0 trackbacks

     
17.04.2007 22:29



Counter



0 kommentare   0 trackbacks

     
17.04.2007 22:29

0 kommentare   0 trackbacks

  
»  dieErde
»  wunsch
»  bueffeljagd
»  indianerglaube
»  zaehler
»  layout
»  lied